Elternbeiträge | Phorms Berlin Mitte

    Damit möglichst vielen Kindern der Zugang zu unseren Bildungsangeboten ermöglicht werden kann, haben wir uns für das Modell eines einkunftsabhängigen Schulgeldes entschieden.

    Schulgeld gültig ab dem Schuljahr 2017/18

    * Siehe Regelung für Familien mit Einkünften unter 50.000 Euro.

    Als Jahresbrutto-Einkünfte gelten die Summen der „positiven Einkünfte“ beider Sorgeberechtigter aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Schuljahresbeginn (2015). Ein Ausgleich mit „negativen Einkünften“ (z.B. bei Verlusten aus Vermietung und Verpachtung) ist nicht möglich. Als Nachweis für Jahresbrutto-Einkünfte bis 130.000 Euro p.a. dient ein Einkommenssteuerbescheid oder – wenn dieser noch nicht vorliegt – ein anderer vorläufiger Nachweis (z.B. die Lohnsteuerbescheinigung). Sofern Eltern in die höchste Einkünftekategorie fallen, entfällt die Pflicht zur Vorlage von Einkommensnachweisen.
    Das Schulgeld ist ein Jahresbeitrag in zwölf Monatsraten, die erstmalig zum Schuljahresbeginn ab 1. August 2017 anfallen.

    Verwaltungsgebühr

    Die Verwaltungsgebühr beträgt das 2,5-fache des monatlichen Schulgeldes und ist mit Abschluss des Schulvertrages zu zahlen.

    Geschwisterrabatt

    Für das älteste Kind ist das volle monatliche Schulgeld zu zahlen. Das zweitälteste Kind erhält einen Rabatt von 25%, beim drittältesten Kind reduziert sich das Schulgeld auf die Hälfte, das viertälteste und alle weiteren Kinder erhalten eine Reduktion des Schulgelds um 75%.

    Treuebonus

    Nach 5 Jahren Phorms-Zugehörigkeit erhalten Eltern ab dem 6. Jahr einen 10%igen Treuerabatt auf das Schulgeld. Wenn das Kind unseren Campus 10 Jahre lang besucht hat, erhöht sich der Treuerabatt auf 20%. Für Quereinsteiger in die 7. Klasse unseres Gymnasiums beginnt der 10% Treuebonus abweichend bereits nach dem vollendeten vierten Jahr, d.h. ab Klasse 11.

    Verpflegung

    Alle Grundschüler nehmen verbindlich am Mittagessen teil. Zusätzlich erhalten die Kinder Frühstück bzw. eine Schulmilch sowie einen Nachmittagssnack.
    Das Essensgeld beträgt für Kinder mit Berliner Wohnsitz monatlich 70 Euro. Diese 70 Euro setzen sich zusammen aus 37 Euro gemäß der Kostenfestsetzung für den Hortbescheid sowie 33 Euro zusätzlichem Phorms Essensgeld. Für Kinder mit Brandenburger Wohnsitz erheben wir ein Essensgeld in Höhe von 33 Euro; das Essensgeld laut Brandenburger Hortbescheid weicht von den 37 Euro ab und ist auch bei der zuständigen Gemeinde zu erfragen. Ohne gültigen Hortbescheid beträgt das Essensgeld 93 Euro im Monat. Die Schüler des Gymnasiums Phorms Berlin Süd erhalten die gleiche Verpflegung für ein Essensgeld von monatlich 93 Euro. Das Mittagessen am Gymnasium Berlin Mitte kostet 70 Euro pro Monat.

    Sonstige Kosten

    Zu den aufgeführten Beiträgen kommen Kosten für Lehr- und Lernmaterial, für die verbindliche Schulbekleidung, Ausflüge und Klassenfahrten sowie ggf. für kostenpflichtige Nachmittagskurse hinzu.

    Regelung für Familien mit Einkünften unter 50.000 Euro p.a.

    Für Eltern mit Jahresbrutto-Einkünften unter 50.000 Euro im Jahr 2015 gilt eine reduzierte Schulgeldregelung. In diesem Fall muss jährlich ein gesonderter, rechtsverbindlicher Nachweis über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse der beiden Sorgeberechtigten vorgelegt werden. Die Staffelung für die Grundschule beginnt hierbei bei einem Mindestbeitrag von monatlich 100 Euro bis zu max. 435 Euro, für das Gymnasium liegt das Schulgeld zwischen 100 Euro und max. 585 Euro. Im Rahmen dieser Regelung gilt als Verwaltungsgebühr ein einfacher Monatsbeitrag.

    Steuerliche Absetzbarkeit

    Elternbeiträge für Grundschulen und Gymnasien sind als Schulgeld in Höhe von 30% als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuererklärung absetzbar. Davon ausgenommen sind Entgelte für Beherbergung, Betreuung und Verpflegung des Kindes. Seit 2008 gilt ein steuerlich wirksamer Höchstbetrag von 5.000 Euro p.a. Damit sind für jedes Elternpaar pro Kind höchstens 5.000 Euro (30% von 16.667 Euro) als Schulgeld abzugsfähig (§ 10 Abs.1 Nr. 9 EStG Sonderausgaben).
    Die Hortkosten können ggf. als erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten im Rahmen der Einkommensteuererklärung abzugsfähig sein. Voraussetzung dafür ist, dass das
    Kind im Haushalt lebt und das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Wenn beide Eltern bzw. ein alleinerziehendes Elternteil erwerbstätig sind, können die Betreuungsaufwendungen i.H.v. zwei Dritteln der Aufwendungen, höchstens jedoch 4.000 Euro je Kind, bei der Ermittlung der Einkünfte wie Betriebsausgaben bzw. wie Werbungskosten berücksichtigt werden.

    Für diese Informationen übernimmt Phorms keine Gewähr. Bitte besprechen Sie alle Fragen dazu direkt mit Ihrem Steuerberater.